Cheminée Verglasung: Mehr Sicherheit und Effizienz beim Betrieb | HICO Feuerland Gränichen

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Das sind die Vorteile einer Cheminée Verglasung

Das sind die Vorteile einer Cheminée Verglasung

Leise knistert das Feuer im Cheminée und erfüllt den Raum mit einer behaglichen Wärme. Doch der Betrieb einer offenen Feuerstelle ist nicht ohne Gefahren. Ist er nicht mit einer Verglasung ausgestattet, besteht hohe Brandgefahr. Nicht selten lösen Cheminées in der kalten Jahreszeit Häuserbrände aus. Mit einer Cheminée Verglasung erhöhen Sie nicht nur Ihre Sicherheit, Sie profitieren auch von weiteren Vorteilen.

Cheminée Verglasung: So funktioniert das Cheminée

Das Cheminée, auch als Kamin- oder Schwedenofen bezeichnet, wird für den Betrieb biogener Heizstoffe verwendet. Über das Ofenrohr ist die Heizanlage mit dem eigentlichen Kamin des Hauses verbunden. In der Regel wird ein solcher Ofen aus Gusseisen oder Stahlblech gebaut. Bei der Cheminée Verglasung handelt es sich um eingebaute Glasscheiben. Sie ermöglichen eine Sicht auf die Feuerstätte. Die Abgabe der Wärme erfolgt sowohl in Form von Strahlung als auch per Konvektion.

Speicheröfen geben den grössten Teil der Wärme durch Strahlung ab. Das Herzstück des Cheminées ist ein normierter Heiz- oder Kachelofeneinsatz. Für eine einwandfreie Funktion benötigt der Kaminofen zwingend eine ausreichende Zufuhr an Frischluft. Die noch kühle Luft wird dem Heizeinsatz von unten zugeführt. Sie fliesst entlang der heissen Wände und erwärmt sich dabei. Im Cheminée bzw. im Kamin tritt sie wieder aus. Um den Luftstrom zu optimieren, hat sich der Einsatz von Ventilatoren im System bewährt.

Cheminée Verglasung: So haben Sie Ihr Feuer im Griff

Viele Cheminées werden ohne Glasfront betrieben. Dies bringt verschiedene Nachteile mit sich, wie etwa einen möglichen Funkenflug, mehr Schadstoffe in der Raumluft oder einen verminderten Wirkungsgrad. Sind Sie Besitzer eines Glaslosen Modells, haben Sie die Möglichkeit, Ihren Cheminée nachträglich mit einer massgefertigten Glasfront auszustatten. Diese Kaminverglasung schliesst die offene Feuerung.

Die Raumluft zieht dadurch nicht durch den Kamin ab, die Wärme bleibt länger erhalten. Gleichzeitig erhöht die Verglasung die Temperatur im Feuerraum. Das hat eine bessere Verbrennung zur Folge, und es entstehen weniger schädliche Rauchgase. Auch bei der Heizleistung ist eine Verbesserung messbar. Beim Vergleich offener Cheminées ohne Wärmetauscher mit verglasten Modellen zeigt sich: Mit der Cheminée Verglasung verbessert sich der Wirkungsgrad um rund 30 Prozent.

Beachten Sie jedoch: Die Bauart und die Grösse des jeweiligen Kamins wirken sich ebenso wie das verwendete Brennmaterial auf den Wirkungsgrad aus. Daher sind Angaben zum Wirkungsgrad immer nur ungefähr.

Cheminée Verglasung: Die Vorteile kurz zusammengefasst

Die folgenden Vorzüge bietet die Verglasung des Cheminées:

  • Verbesserter Wirkungsgrad

  • Lange Lebensdauer dank Keramikglas 

  • Weniger Schadstoffe

  • Kein Funkenflug

  • Mehr Sicherheit während des Betriebs

  • Bauliche Veränderungen nicht notwendig

  • Günstige Lösung für eine Sanierung

Wie wird die Cheminée Verglasung eingebaut?

In die Feueröffnung wird eine stabile und schlanke Stahlkonstruktion installiert. Sie dient als Aufnahme für die ein- oder zweiflügeligen Türen der Cheminée Verglasung. Über einen Schieber regulieren Sie die Sekundärluft. Sie strömt über die Scheibe aus Keramikglas. Dadurch wird ihr Beschlagen wirkungsvoll vermindert. Dank des Verbrennungsluftschiebers regulieren Sie den Abbrand des Feuers. Der Holzverbrauch sinkt und verursacht weniger Heizkosten.

Cheminée Verglasung: Mehr Komfort und Sicherheit beim Heizen mit Holz

In seiner Urform war das Cheminée als offene Feuerstelle angelegt. Gemauerte und offene Feuerstellen gehören heute jedoch der Vergangenheit an. Lediglich im Garten finden sie noch Anwendung. Moderne und effiziente Cheminées werden ausschliesslich als geschlossene Systeme angeboten.

Cheminées sind in verschiedenen Ausführungen und als unterschiedliche Systeme erhältlich:

  • Warmluftcheminée mit einer Cheminée Verglasung aus Keramikglas: Ist es mit wärmespeichernden Materialien ausgekleidet, sorgt es für eine gleichmässige Abstrahlung.

  • Hypokaustanlangen: Mittels Ventilatoren wälzen diese Anlagen die warme Luft in einem geschlossenen Kreislauf um. Es ist möglich, den Sockelbereich des Ofens aufzuwärmen, ebenso Anbauten wie Sitzbänke.

  • Cheminéeöfen: Im Gegensatz zu herkömmlichen Cheminées sind diese Öfen nicht fest eingebaut. Beim Anschluss erlauben sie mehr Flexibilität. Dieser Vorteil geht im Vergleich zu einem modernen Cheminée mit Warmluftumwälzsystem vielfach mit einer geringeren Wärmeleistung einher.

Welche Materialien für die Wärmespeicherung?

Die vielfältige Auswahl an Gestaltungsformen lässt so gut wie keine Wünsche offen. Ähnlich verhält es sich mit den angebotenen Speichereinsätzen. Um eine optimale Wärmespeicherung zu ermöglichen, sind Stahlcheminées innen mit Schamottesteinen ausgekleidet. Granit, Speckstein oder Marmor eignen sich ebenfalls, um darin langanhaltend Wärme zu speichern.

Die Speichermasse verzögert die Abgabe der Wärme über mehrere Stunden. Sind die Öfen ausserdem mit speziellen Abzugssystemen ausgestattet, entsteht eine Vollheizungsanlage. Ebenfalls möglich ist es, den Heizgaszug mit einem wasserführenden Wärmetauscher auszustatten. Besonders in Minergie- oder Passivhäusern werden einzelne Cheminéeöfen bevorzugt eingesetzt, um die Räume bei Bedarf schnell aufzuwärmen.

Cheminée Verglasung: Mehr Lufthygiene und eine Frage der Brennholzqualität

In einem geschlossenen System sind höhere Temperaturen bei der Verbrennung üblich. Das erzeugt weniger gesundheitsschädlichen Feinstaub. Wird ein elektrischer Partikelabscheidefilter in den Rauchfang eingebaut, verbessert diese Massnahme auch ältere Anlagen lufthygienetechnisch.

Welches Kaminholz?

Grundsätzlich können Sie alle Holzarten verwenden. Faktoren wie die Holzqualität, der jeweilige Feuchtigkeitsgrad sowie die Stückgrösse beeinflussen das Flammenbild und die Abbrenndauer. Nadelhölzer wie Fichte oder Tanne wachsen im Vergleich zu Laubholz wie Eiche, Ahorn oder Buche schneller. Sie sind weicher und besitzen eine geringere Dichte. Feuer aus Nadelhölzern brennt heisser und lodert schneller. Die höhere Dichte des Laubholzes bietet dagegen einen grösseren Heizwert.

Trocken und gut gelagert soll es sein

Ganz gleich, welche Baumart Sie für Ihren Cheminée bevorzugen: Gut getrocknetes Brennholz ist für einen rauchfreien und möglichst emissionsarmen Betrieb unverzichtbar. Eine Restfeuchtigkeit von etwa 20 Prozent hat sich bewährt. Das wird üblicherweise nach einer zweijährigen Lagerung erreicht. Voraussetzung dafür ist ein überdachter und gut durchlüfteter Lagerungsort.

Die Sanierung eines Cheminées

Während der 1970er- und der 1980er-Jahre erlebten Cheminées in der Schweiz einen wahren Boom. Galten zu dieser Zeit offene Öfen als der Trend, entsprechen diese heute nicht mehr den aktuellen und hochwertigen Verbrennungstechniken. Ihnen gefällt Ihr bestehendes Cheminée, Sie möchten aber seine Effizienz steigern?

Dann ist eine Sanierung sinnvoll, die unter anderem die Installation einer Cheminée Verglasung beinhalten kann. Über das Cheminée gelangt geheizte Raumluft nach aussen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Ofen nicht benutzt wird. Mit einer Sanierung stoppen Sie den Wärmeverlust und können dadurch einiges an Heizkosten sparen.

Cheminée-Heizeinsätze

Heizeinsätze bieten alle Vorteile, die Sie bereits von der Cheminée Verglasung kennen. Bei der Variante ohne Warmluftsystem ist eine gesteigerte Heizleistung durch den Einsatz eines Wärmetauschers erreichbar.

Die Sanierung mit einem Warmlufteinsatz

Ältere Cheminées sind nur selten mit einem wirkungsvollen Wärmetauscher ausgestattet. Entsprechend schlecht fällt der Wirkungsgrad aus. Er bewegt sich ungefähr im Bereich zwischen fünf und 15 Prozent. Abhilfe schafft ein massgefertigter Warmlufteinsatz. Cheminées mit Kaminkassetten erreichen deutliche Verbesserungen, und es kann ein Wirkungsgrad von 60 bis 75 Prozent erreicht werden. Wie bei der Cheminée Verglasung sind bei dieser Methode keine baulichen Veränderungen notwendig. Ein leises Radialgebläse führt die Luft durch den Wärmetauscher. Ein ausgeklügeltes System erwärmt die kühle Frisch- oder Raumluft und führt sie in den Wohnraum.

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