Cheminéeofen: So sicher ist es, mit einem solchen Ofen zu heizen | HICO Feuerland Gränichen

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Cheminéeofen: Wie sicher ist diese Art des Heizens?

Cheminéeofen: Wie sicher ist diese Art des Heizens?

Mit einem Cheminéeofen erleben Sie das lebhafte Flammenspiel des Feuers hautnah und sehr intensiv. Allerdings bieten vor allem die offenen Bauarten nur wenig Effizienz. Zudem haben sie einen mässigen Einfluss auf das Innenraumklima. Dennoch lohnt es sich, einen Cheminéeofen zu besitzen.

Ein Cheminéeofen vereint Ästhetik und Gemütlichkeit

Einen Cheminéeofen verbinden die meisten Menschen mit verschneiten Winterlandschaften draussen und mit einem warmen und gemütlichen Kaminfeuer drinnen. Die Öfen eignen sich nicht nur für den Winter, um wohlige Wärme zu spenden. Auch an kühlen Sommerabenden oder in der Übergangszeit sind es praktische und optisch ansprechende Heizgeräte.

Dabei stehen die besondere Wirkung der Flammen und die Ästhetik im Vordergrund. Damit bei der Bedienung nichts schiefgeht, kommt es auf die richtige Vorgehensweise an. Besonders in den kalten Monaten kommt es vermehrt zu Wohnungsbränden, die von derartigen Feuerstellen verursacht wurden. Meist löst ein unkontrollierter Funkenflug den Wohnungsbrand aus. Aus diesem Grund ist es wichtig, auf die richtige Handhabung des Cheminéeofens zu achten.

Wie funktioniert ein Cheminéeofen?

Cheminéeöfen sorgen mit ihrem ausgeklügelten System für eine angenehme Wärme. Wir erläutern Ihnen exemplarisch, wie diese Öfen funktionieren. Unterschieden wird zwischen

- der Konvektionsluft,

- der primären Verbrennungsluft und

- dem Clean-Burning-System.

Die Konvektionsluft

Der Cheminéeofen saugt die kühlere Zimmerluft an seiner Unterseite an. Die Rückwand ist mit Kanälen ausgestattet. In ihnen und den sogenannten Konvektionszonen wird die angesaugte Luft erwärmt. Für eine weitere Erwärmung sorgen die heissen Rauchgasen. Schliesslich wird die warme Luft wieder an den Raum abgegeben. Dazu kommt ein Lüfter zum Einsatz, der sie an den Austrittsstellen in den Raum bläst.

Die primäre Verbrennungsluft

Auf der Vorderseite sind Einstellvorrichtungen angebracht. Mit ihnen lässt sich die Menge der Verbrennungsluft variieren. Das nimmt direkten Einfluss auf die Intensität des Feuers. Die stark erhitzte Verbrennungsluft «fliesst» an der Innenseite der Scheibe entlang.

Das Clean-Burning-System

Eine Reduzierung der Luftmenge an der Kaminvorderseite setzt das sogenannte Clean-Burning-System in Gang. Über ein Kanalsystem sowie über einen Luftverbreiter in der Rückwand wird die vorgewärmte Verbrennungsluft zugeführt. Damit ist nicht nur eine effektive und saubere Verbrennung sichergestellt. Es wird auch gewährleistet, dass der Kamin immer eine ausreichende Menge Sauerstoff zur Verfügung hat. Gleichzeitig profitieren Sie damit von einer sehr langen Brenndauer.

So heizen Sie Ihrem Cheminéeofen so richtig ein

Der Umgang mit offenem Feuer will gelernt sein. Damit der gemütliche Abend vor dem Kamin keinen Feuerwehreinsatz auslöst und Sie die Umwelt schonen, gilt es einiges zu beachten. Kachelöfen, Schwedenöfen und Cheminées erfreuen sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Besonders häufig werden Cheminées eingesetzt. Dank ihrer zahlreichen Baugrössen und Formen reicht ihr Einsatzspektrum von der kleinen Feuerstätte bis zum eleganten Raumteiler in grossen Wohnzimmern.

Regelmässige Wartung durch den Fachmann ist Pflicht

Keine Frage: Die Ästhetik steht nicht nur beim Cheminéeofen ganz oben auf der Skala. Die Funktionalität, die richtige Handhabung und – damit verbunden – die regelmässige Wartung sind ebenfalls essenzielle Faktoren für einen möglichst gefahrlosen Betrieb. Der Kaminfeger ist der Fachmann, welcher die Reinigung und Wartung von Feuerungsanlagen übernimmt.

In der Vergangenheit war es üblich, dass er von der jeweiligen Wohngemeinde bestimmt wurde. Heute können Sie den Kaminfeger Ihrer Wahl dank der Liberalisierung Kanton abhängig mit diesen Arbeiten beauftragen. Das ist zum Beispiel im Kanton Zürich möglich. Was sagt die gesetzliche Seite? Sie schreibt alle fünf Jahre eine Kontrolle und Reinigung durch einen entsprechenden Fachmann vor.

Allerdings empfehlen wir: Wenn Sie Ihre Feuerungsanlage sehr oft nutzen, sollten Sie die Wartungsintervalle verkürzen. Die Verantwortung für die periodische Wartung und das Aufbieten des Kaminfegers liegt beim Hauseigentümer. Wird die Wartung vernachlässigt, droht im schlimmsten Fall ein Wohnungs- oder Hausbrand.

Richtig Feuer machen will gelernt sein

Neben den oben genannten Dingen kommt es auch darauf an, richtig anzufeuern. Die Umweltbelastung und auch die Belastung durch Feinstaub lassen sich dadurch deutlich mindern. Die Umwelt wird geschont, gleichzeitig entsteht weniger Rauch, und es gelangen weniger ungesunde Stoffe in den Wohnraum. Wird richtig angefeuert, brennt ein Feuer, gleich einer Kerze, von oben nach unten ab. Bei der Verbrennung entstehen Gase.

Sie strömen nun durch die heisse Flamme, es kommt zur vollständigen Verbrennung. Schadstoffemissionen und Rauch lassen sich dadurch erheblich reduzieren. Noch immer ist Papier als Anzündhilfe weit verbreitet. Fachleute raten aber von dieser Verwendung ab. Professionelle Anzündhilfen, wie sie im Baumarkt erhältlich sind, erleichtern das Anzünden ungemein.

Was darf alles in einem Cheminéeofen verbrannt werden?

Getrocknete und unbehandelte Holzscheite von Nadel- und Laubhölzern eignen sich hervorragend für ein Feuer in Ihrem Cheminée. Ist das Holz bemalt oder verleimt, darf es jedoch nicht verwendet werden. Dazu zählen etwa

- Möbel,

- Paletten oder

- Kisten.

Diese Hölzer enthalten Stoffe, die sich schädlich auf die Gesundheit auswirken können. Daher dürfen sie ausschliesslich in dafür geeigneten Anlagen verbrannt werden. Ebenfalls nicht erlaubt ist das Verbrennen von Abfällen aus dem Haushalt oder dem Garten. Abhängig von der Grösse der Anlage variiert die Holzmenge, die Sie für ein Feuer verwenden, können beziehungsweise sollten. Achten Sie darauf, den Brennraum nicht zu überfüllen. Nur so kann das Feuer schön und munter brennen.

Achten Sie auf Funken und heisse Asche

Der Umgang mit einer Feuerungsanlage erfordert immer entsprechende Sicherheitsvorkehrungen. Platzieren Sie Vorhänge, Möbel und andere brennbare Gegenstände grundsätzlich mit einem ausreichenden Abstand zum Feuer.

Bei aller Gemütlichkeit darf der Funkenflug nicht vergessen werden. Daher gilt:

- Metallvorhänge oder Schutztüren immer schliessen!

- Besitzt Ihr Modell keine entsprechenden Schutzvorrichtungen, empfehlen wir, offene Cheminées und Holzöfen nachzurüsten.

- Brennbare Materialien gehören nicht in den Bereich des Funkenwurfs.

Geben Sie der Holzasche nach der Benutzung ausreichend Zeit, um komplett auszukühlen. Die Asche sollte mindestens 48 Stunden ausglühen. Entsorgen Sie sie nur in einem geeigneten und feuerfesten Behälter.

Feinstaub-Filter für den Cheminéeofen?

Es prasselt und knackt – kaum etwas verbreitet mehr angenehme Wärme und Stimmung als ein Kaminfeuer. Doch gleichzeitig entsteht bei der Holzverbrennung auch jede Menge Feinstaub. Überschreiten Anlagen die geltenden Emissionsgrenzwerte, müssen sie entweder mit einem geeigneten Feinstaubfilter ausgestattet oder ausser Betrieb genommen werden. Von dieser Regelung sind zum Beispiel Öfen ausgenommen, die die einzige Heizmöglichkeit in einem Haus oder einer Wohnung darstellen. Offene Kamine, historische Öfen oder Herde fallen ebenfalls nicht in diese Nachrüstpflicht.

Exklusive Cheminées und mehr für ein schönes Zuhause

Seit der Firmengründung im Jahr 1977 widmet sich Hico Feuerland dem Thema Ofenbau in all seinen Varianten. Unser Portfolio reicht vom klassischen Cheminéeofen fürs Wohnzimmer bis zur kompletten Outdoor-Küche. Gerne beraten und begleiten wir Sie bei Ihrem neuen Ofenprojekt vom ersten bis zum letzten Schritt!